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SPD Wiemelhausen wählt neuen Vorstand

Am Dienstagabend wählte der SPD-Ortsverein Wiemelhausen einen neuen Vorstand. Der 29jährige Sozialwissenschaftler Bastian Hartmann, der zurzeit an der Ruhr-Universität tätig und auch als Ratskandidat der SPD Bochum aufgestellt ist, bekleidet nun das Amt des Vorsitzenden des Ortsvereins. Als Stellvertreter/-innen wurden Eva Faulenbach, Magret Hartung und Jörg Klotz gewählt. Letztgenannter ist, wie in den vergangenen Jahren, zudem für den Geschäftsbereich Finanzen verantwortlich. Die Funktion des Bildungsobmannes wird Kai Rauschenberg,  die der Schriftführerin Theresa Bosl übernehmen. Beisitzer des Vorstandes sind Pinar Akarsu, Gerd Buntrock, Benson Kapilya, Bernd Lyding, Udo Lyding und der bisherige Vorsitzende Peter Niemann.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Bochum Thomas Eiskirch nahm als Gast an der Veranstaltung teil und stimmte den Ortsverein auf den Wahlkampf ein: „Besonders wichtig muss uns als sozialdemokratischer Partei der Dialog mit den Bürgern sein und bleiben.“ Dieser Dialog solle auch der Inklusion dienen, so Eiskirch. „Inklusion bedeutet für uns aber nicht nur das gemeinsame Lernen behinderter und nicht-behinderter Kinder, sondern ist weitreichender zu verstehen. Jeder soll, ungeachtet seines sozialen oder finanziellen Hintergrundes, in die Gesellschaft eingebunden werden. Bochum als Stadt für alle – das ist unser Ziel.“

Darüber hinaus seien die Themen „Bochum als Wissenschaftsstandort“, „Neuordnung der Wirtschaftsförderung“ und „umweltgerechte Mobilität in jeder Lebenssituation“ von immenser Bedeutung.„Wenn man sich das Kommunalwahlprogramm ansieht, so fällt einem der Begriff ‚Wirtschaft‘ häufig ins Auge. Das mag auf den ersten Blick bei einer sozialdemokratischen Partei verwundern. Fakt ist aber, dass wir ohne eine stabile Wirtschaft die Projekte, die uns am Herzen liegen, nicht verwirklichen können. Daher müssen wir uns den Herausforderungen, die dieser Aspekt mit sich bringt, stellen.“  Dies sei zudem notwendig, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Eiskirch verwies jedoch darauf, dass Bochum nicht so schlecht gestellt sei wie viele Leute dies empfänden. „Die Lage Bochums gemessen an objektiven Daten ist viel besser als in der subjektiven Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger.“